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Oktober-Dezember 2009
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Woche ab 28. Dezember 2009
>Seitenanfang<
Mit dem Mietauto besuchen wir die Meeresforschungsstation in Le
Robert,
die Rum-Destillerie Saint James und ein Bananen-Museum.
Nach oftmaligem fotografieren der Surf-Wellen an der
Atlantikküste verabschieden wir Winnie am Flughafen. In seinem
Gepäck befindet sich das kaputte Parasail, welches zum
Hersteller nach Deutschland zurück muss. Wir füllen unseren Kühlschrank
mit gutem französischen Käse, dann geht es weiter nach St Lucia.
In der Rodney Bay Marina legen wir uns frech ans neu gebaute
Dock für Mega-Yachten und dürfen ausnahmsweise eine Nacht dort
bleiben.
Der Preis (EUR
26 incl. Katamaranaufschlag) ist trotzdem günstig.

Wir finden ein nettes Lokal für unser
Silvester-Abendessen und gehen anschließend an den Strand, wo
jedes Hotel eine Party veranstaltet und die Gäste mit lustigen Hütchen oder Krönchen an Ihren Restauranttischen sitzen. Der
Zutritt zur Tanzfläche wird uns nicht gestattet, aber die Musik
und die Feuerwerke können wir trotzdem genießen.
Vor dem Strand von Malgretout machen wir
die TARTARUGA an einer der Nationalparkbojen fest. Unter Wasser
gibt es viele
Korallen
und Fische zu sehen. Bei Benny lassen
wir uns am Abend Mahi-Mahi in kreolischer Sauce schmecken. Sein
Heim-Restaurant steht malerisch am Fuße des kleinen Pitons. Am
nächsten Morgen holt der Diveguide Silvia und Simon zu einem
Strömungstauchgang ab. Nach der Beseitigung einiger Probleme mit
Flaschenanschluss und Fülldruck können sie endlich abtauchen.
Joe und
Simon sammeln Kokosnüsse am Strand, sogar ein paar kleine
Bananen bringen sie mit an Bord. |
Woche ab 21. Dezember 2009
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Die Überfahrt nach Martinique ist ruppig, das Schiff wieder
salzgebadet, wir gehen vor Anker vor St. Pierre. Das
Einklarieren erledigt man jetzt im Cafe Escapade selbst am
Computer, die Wirtin stempelt den Ausdruck, fertig.
Durch
seltsame Geräusche geweckt springen wir in St.Pierre um 0600
früh aus der Koje, als ein Taucher unseren Anker hoch holt und
in ein kleines Ruderboot legt. Die Kommune hat ihr Netz in
großen Bogen um die Tartaruga gelegt und dieses wird jetzt mit
vereinten Kräften an Land gezogen. Alles Rufen und Fluchen nutzt
nix, wir treiben aus der Bucht und der Fischer versenkt beinahe
sein kleines Boot als er den Anker wieder über Bord wirft und
unsere Kette nicht schnell genug nachfieren kann. Wir müssen zum
Einklarieren neu ankern, und fahren nach dem Einkaufen weiter
nach Anse D´Arlet. Die Bucht ist voll mit Fahrten- und
Charteryachten, über 50 Masten zählt Silvia. Trotzdem leben hier
einige Schildkröten. Winnie ist in der Früh wieder im Wasser und verpasst
das Anker-Auf Manöver.

Den Weihnachtsabend
verbringen wir in der Marina Le Marin. Nach einem guten Essen im
Restaurant Zanzibar genehmigen wir uns noch Cuba Libre und
Caipirinia in der Strandbar. Simon bekommt zu seinem Geburtstag
am 25. Dezember selbstgebackenen Schokoladekuchen und ein
Raclettegeschirr. Wäsche, Crew und Schiff sind gründlich
gewaschen als wir am nächsten Tag in der Bucht von St.Anne vor
Anker gehen. |
Woche ab 14. Dezember 2009
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Auf Dominika besuchen wir Fort
Shirley und wandern im Cabrit Nationalpark, mit Jerome
erforschen wir den Indian
River.
Immer wieder werden wir von kurzen Regenschauern abgeduscht.
Die
Insel wird nur von
wenigen
Yachten besucht, es gibt nur wenige Hotels und Restaurants.
Der nächste Ankerplatz ist vor dem ehemaligen Castaways Hotel,
ein schöner Palmenstrand mit ein paar Häusern bietet Erholung
pur. In Rosseau zahlen wir dem Boatboy USD 10,- für die Boje,
das Wasser ist zu tief zum ankern. Winnie und Silvia unternehmen
einen Schnorchelausflug zum Riff wo sie Schildkröten beobachten. |
Woche ab 07. Dezember 2009
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Für 6.Dezember backen Simon und Silvia Nikolomännchen, ein
kleiner Riß in der Genua muss geklebt und genäht werden. Täglich
hören wir die Funkrunde von DH2LC ab, der mit den deutschen
Atlantikseglern ein Schwätzchen hält und das Wetter für ihre
Positionen vorhersagt. Am Mittwoch im 0600 früh erwischt uns der
erste Squall, dichter Regenschauer und Böen bis 39kn machen das
Butterfly-segeln abenteuerlich.Für den Rest der Woche bleibt das
Groß im 2.Reff. Am Samstag kommt Dominica in Sicht, und Sonntag
um 0515 UTC fällt in der Prince Rupert Bay unser Anker. Als
Ankertrunk gibt es Gin-Tonic und als Snack Thunfisch-Carpaccio. |
Woche ab 30. Oktober 2009
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Nach Verlust eines silbernen Köders fangen wir einen schwarzen
Degenfisch, den wir wieder freilassen. Dann 2 kleine und 2 große
Goldmakrelen, und schließlich den 1,38m und 14kg schweren Wahoo.
Von den Filets schneiden wir kleine Steaks, die wir trocknen,
braten, in Öl einlegen und versuchen zu räuchern. Immer wieder
meldet sich der Wasseralarm im BB Rumpf und wir finden eine
kleine schadhafte Stelle im Schott hinter dem Petroleumherd. Das
Parasail reißt quer und längs am Donnerstag Vormittag, ohne
erkennbaren Anlaß bei 20kn Wind. |
Woche ab 23. November 2009
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Sonntag verschwindet auch Hierro, die letzte kanarische Insel am
Horizont, ein Grünfink landet auf der TARTARUGA und verirrt sich
in den Salon. Wir probieren verschiedene Besegelungen, setzen 2
Genuas, davon 1x mit Spibaum, und werden Montag und Dienstag von
den ersten ARC-Seglern überholt. Wir setzten unser Parasail,
müssen es aber wieder bergen als Simon es einwickelt. Jeden
zweiten Morgen, vor Sonnenaufgang ziehen Simon und Silvia eine
Planktonprobe aus 40m Tiefe. Dazu werden die Segel geborgen und
Joe muss das Schiff nur mit der Sturmfock auf Kurs halten. |
Woche ab 16. November 2009
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Nachdem wir Los Christianos und San Juan an der Ostküste von
Teneriffa besucht haben, gehen wir im Hafen von San Sebastian
auf Gomera längsseits an einen Gaffelsegler. Die Marina ist
rappelvoll und wir genießen den Luxus von Süsswasserduschen für
uns und die TARTARUGA. Abends bummeln wir durch die
Altstadtgassen und Samstag früh kaufen wir am Markt nochmals
frisches Gemüse und Obst ein. Zu Mittag verlassen wir Gomera bei
wenig Wind und segeln mit Motorunterstützung Richtung SW. |
Woche ab 09. November 2009
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Am Sonntag begrüßen wir die schweizer Meeresbiologen Silvia an
Simon an Bord. Die Tartaruga wird mit Lebensmitteln, Wein und
Sangria vollgestopft, dann geht es weiter nach Teneriffa. Wir
treffen Tom und Frederik, Lothar und Bärbel in Las Galettas an
der Südküste wo uns die Marineros nicht an den Hafenstegen
anlegen lassen wollen. Die Dame in der Marina verlangt für unser
Dinghi doppelte Gebühren und ich beschwere mich in der
Touristeninformation, dann haben wir Ruhe. 50 Eier werden mit
Vaseline versiegelt und zum Abendessen gibt es leckere Paella
(aus dem Take-away) |
Woche ab 02. November 2009
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Wir legen einen Waschtag in Rosario auf Fuerteventura ein, die
Luken in Winni´s Kabine waren offen als die großen Wellen kamen
;-) Joe hatte schon 100l Wasser gemacht, als wir erfahren, dass
der Badestrand gesperrt ist weil das Hafenwasser verseucht ist.
Wir leeren die Tanks und fahren weiter in die schöne Bucht von
Giniginamar an der SO-Küste. Ein Tagesritt mit hohen Wellen
bringt uns von der Südspitze Fuerteventuras nach Las Palmas auf
Gran Canaria. Hier liegen schon viele Fahrtensegler vor Anker
und jeden Tag kommen neue Schiffe an die mit der ARC den
Atlantik überqueren wollen. |
Woche ab 26. Oktober 2009
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Wir schließen Freundschaft mit anderen Fahrtenseglern und
treffen uns am Abend zum BBQ am Strand. Sonntags ist Markt in
Teguise, wir sind 1 Stunde zu früh am Busbahnhof, da wir zwar
die Zeitumstellung berücksichtig hatten, die Lanzarote Uhren
aber anders gehen. Die Marktstände breiten sich über das ganze
Dorf aus. Kleider, Tücher, Schuhe, Korbwaren, Schnitzereien und
andere Souvenirs werden in geringfügigen Variationen
wiederkehrend angeboten. |
Woche ab 19. Oktober 2009
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Zum Geburtstag begleiten uns eine Familie Delfine, und zur
feierlichen Ausklang des Tages gibt es Pute mit Erdäpfelpürree.
Am Dienstag Abend sichtet Joe als Erster Land. Wir fahren in der
Nacht die Küste von Lanzarote entlang, vor Sonnenaufgang schläft
der Wind ein und wir müssen das letzte Stück bis Arrecife
motoren. Kaum liegt der Anker im alten Hafen von Arrecife,
genießen wir ein Bad im 22,5 Grad warmen Wasser. Am nächsten Tag
machen wir uns auf die Suche nach Supermärkten und Nauticshops.
Auch einen neuen Speer für die Harpune besorgen wir. |
Woche ab 12. Oktober 2009
>Seitenanfang<
Unter Parasail, aber mit Gegenstrom passieren wir die Straße von
Gibraltar und legen uns in Barbate an die Mole. Der Stadtbummel
in Cadiz entfällt, da so starker Ostwind in die Bucht bläst,
dass wir die Tartaruga nicht verlassen wollen. Wir starten
Richtung Canaren und haben bis am Abend bereits 60sm
zurückgelegt. Doch die nächsten Tage dümpeln wir in der Flaute,
begegnen einer neugierigen Schildkröte und einem Schwertfisch.
90sm vor Casablanca fischen wir eine Tauchboje mit Harpune aus
dem Meer. Das entschädigt uns für unser fehlendes Anglerglück. |
Woche ab 05. Oktober 2009
>Seitenanfang<
Joe wechselt Motoröl und Ölfilter, das Gräting bekommt nochmals
Teaköl
verpasst. Am Donnerstag begrüßen unseren 3.Mann an Bord.
Winnie ist 22 Jahre alt und stammt aus dem schönen Frankenland.
Er hat sein Studium der physikalischen Technik fast
abgeschlossen und soeben seine Segelprüfung auf der Ostsee
bestanden. Er wird uns bis in die Karibik begleiten um auf der
Tartaruga Erfahrung und Seemeilen zu sammeln :-) |
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News:
Die NEWS werden
ergänzt durch die Logbuch-Seite.
Dezember 2011
Allen, auch von denen
wir nichts mehr hören und lesen, ein frohes Fest und ein
gesundes und erfolgreiches Neues Jahr.
Januar 2012
Bis
Mitte März erforschen wir den Bahamas Archipel.
Günstige Flüge nach Nassau (NAS) über Miami oder Toronto
www.kayak.com.
Mitsegler sind auf unserer Reise um
die Welt willkommen.
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