Abschnitte

Position der TARTARUGA

bei Intermar ev

Position der TARTARUGA

bei Shiptrack.org

Position der TARTARUGA

bei findU.com

Position der TARTARUGA

bei Pangolin

Gästebuch

Törn-Anfrage

 

Aktuelles Logbuch

 

  Archiv

2014 San Blas Islands

2014 Januar-März

2014 April-Juni

2014 Juli-September

2014 Oktober-Dez.

2013

2009 bis 2012

 
 

 

 

 

 

 

Archiv - Januar - März 2014

PANAMA CITY

Panama City ist die Metropole Zentralamerikas. Die Skyline der Stadt prägen zahlreiche Wolkenkratzer, viele davon schmückt ein Banken-Logo. Neue Schnellstrassen werden auf Stelzen im flachen Wasser gebaut, denn der Verkehr auf den Straßen der Stadt kommt täglich zum erliegen.

Der Metrobus fährt vom Terminal ALBROOK bis an die Spitze der Halbinsel AMADOR, wo sich zwei Marinas befinden. Die meisten Yachten ankern vor der Hafeneinfahrt von La Playita, denn diese Marina besitzt einen Schwimmsteg an dem man bequem mit dem Dinghi anlegen kann. Bei bis zu 6m Tidenhub ist es auch die einzige Möglichkeit das Beiboot für ein paar Stunden anzubinden. Ein paar hundert Meter müssen wir zur Strasse laufen, dort können wir den Metrobus durch Winken anhalten. Zum Aussteigen ruft man einfach „PARADA“ und beim nächsten geeigneten Platz hält der Busfahrer an. Die Fahrtkosten werden von einer Wertkarte abgebucht welche man im Voraus besorgen muss. Bezahlen im Bus ist nicht möglich, außer man findet einen netten Mitreisenden der mit seiner Karte die Sperre gegen Bezahlung von 25cent öffnet. Busfahrpläne suchen wir vergebens, am Terminal in Albrook herrscht ein (für unsere europäischen Begriffe) riesiges Chaos. Kontrolleure zeichnen die Ankunft eines Busses ab und geben dem Chauffeur Order für die nächste Fahrt. Diese ist oft nicht die Route die der Bus bisher gefahren ist, sondern eine die in der Zentrale am dringendsten gereiht wurde.

Oft bilden sich lange Schlangen an den Haltestellen und ein leerer Bus mit der Aufschrift „In Transit“ braust an den wartenden Menschen vorbei. Mit Glück kommt einer von den alten bunten Überlandbussen vorbei, in den man sich noch reinquetschen kann, oder man steigt in eines der zahlreichen gelben Taxis, die als Sammeltaxi auch nur einen Dollar pro Person kosten. Vor Ostern wird die erste U-Bahn in Panama City eröffnet. Noch ist sie gratis – sozusagen zum Test fahren – und das tun die Panamesen ausgiebig. Die Beweisfotos werden mit dem Handy eifrig versandt. J
Woche ab 12. März 2014          >Seitenanfang<

Bei Joachim ist mal wieder ein Besuch beim Zahnarzt fällig, er benötigt eine Füllung und die Brücke muss repariert werden. Nach 2 Besuchen ist alles wieder in Ordnung. Wir wollen die Tartaruga näher an die Hafeneinfahrt verlegen. Die neue Ankerwinsch plagt sich sehr, denn es hängt ein meterlanger Stahlträger in der Ankerkette. Wir bekommen ungefragt Hilfe von der Mannschaft des Ausflugbootes, die unsere vergeblichen Versuche beobachtet haben. Mit einem großen Hammer wird die Kette von dem rostigen und verbeulten Stahl befreit, und wir sind frei um uns einen neuen Ankerplatz zu suchen.

Bald haben wir die für uns wichtigen Supermärkte und Hardwarestores von Panama City ausgekundschaftet, und die Tartaruga wird mit Proviant für den Pazifik beladen.

Vor den Bugfenstern der TARTARUGA hat Wasser den Lack unterwandert, der sich nun ablöst. Die ganze Breite muss gekratzt und geschliffen werden. Nachdem wir die BB Seite laminiert haben ist unser Epoxy Vorrat aufgebraucht. In den Nautic-Shops ist kein Epoxy zu bekommen, und auch der Generalimporteur vertröstet uns Woche um Woche. Hilfe bekommen wir von der SY MARIDA, das holländische Paar überlässt uns ihre Epoxy Reserven, und die Menge reicht um auch die STB Seite zu laminieren und zu spachteln. Darf ich vorstellen: unser neues Crewmitglied Karl Papenfuß, 21 Jahre aus Weimar, wird uns über den Pazifik begleiten.

Bei dem Pelztier im Gebüsch handelt es sich um ein panamesisches Faultier.

Weil wir auf die in England bestellten Kupplungsscheiben warten müssen nutzen wir die Zeit zum Schleifen und Lackieren der schadhaften Stellen im Inneren der TARTARUGA. Karl nimmt Urlaub vom Schiff und erobert den Vulkan BARU.

Woche ab 2. März 2014          >Seitenanfang<

Wir beschließen die Inselgruppe Las Perlas gegen den Uhrzeigersinn zu umrunden. Um wenigstens ein paar Meilen segeln zu können gehen wir schon vor dem Frühstück Anker auf, und besuchen in der Mittagsflaute den Ort auf Pedro Gonzales. Unser selbsternannter Führer begleitet uns durch das ganze Dorf. Er lässt uns aus seinem Korb Eier von Iguanas probieren. Man muss die faltige Haut abziehen, der Dotter schmeckt wunderbar cremig.

Läden gibt es aus Pedro Gonzales keine, aber Papayas und eine Staude Bananen können wir kaufen. Alles was vom Festland auf die Insel kommt wird muss vom Schiff ins Beiboot umgeladen und über den bei Ebbe langen Strand transportiert werden.

Am Nachmittag kehrt der Wind zurück, und auf dem Weg zur Isla San Jose kämpft Joachim mit einem großen Zackenbarsch, der 7,5kg auf die Waage bringt. An der Ostseite der Insel El Rey ankern wir vor der Flussmündung des Rio Cacique.

Siegfried und Joachim ziehen und schieben das Dinghi bei Niedrigwasser flussaufwärts. Die Sanddünen sind mit Wasser voll gesogen und man kommt kaum voran, da man bei jedem Schritt bis fast zu den Knien einsinkt.

Die nächste Flussmündung erforschen wir bei Hochwasser und ohne Dinghi. Dabei wird ein Krokodil von Joachim und Siegfried bei seinem Mittagsschlaf gestört.
In San Miguel, dem Hauptort der Insel, suchen wir vergebens nach Brot. Das gibt es erst wieder „manana“, aber wir können Cola, Eier, Kraut und Paprika kaufen. Neben der Kirche ist das Gebäude der Bomberos (Feuerwehr). Die Menschen hier leben vom Fischfang. Die Frauen tratschen vorm Haus, die Männer am „Kiosk“.

Wie überall begegnen wir auch hier angebundenen Hähnen. Sie sind am Bauch gerupft, offenbar sind Hahnenkämpfe die Hauptattraktion der Insel.  Die Flut steigt schneller als erwartet, und wir müssen auf dem Rückweg zum Schiff durchs Wasser waten, da unser Dinghi nun auf einer Insel liegt.

Auf Casaya werden uns von einem Fischer Perlen angeboten. Wunderschön sind auch die achtlos weggeworfenen Perlenschalen. In der kleinen Kapelle hat sich ein Entenpaar eingenistet. Fisch hängt zum Trocknen an der Leine.

Abends segeln abends bis zur Insel Contadora zurück. Am nächsten Morgen nehmen wir früh Kurs auf Taboga, bald müssen wir Segel bergen. Bei spiegelglatter See begegnen uns Delfine und wir sichten zweimal Buckelwale.

In Panama City kommt Karl an Bord und wir müssen uns leider von Siegfried verabschieden, der ein schönes Gedicht für unser Gästebuch verfasst hat.

Panama?  Was macht man da?
Im deutschen Winter Sonne tanken auf schwankenden Planken.
Ein bisschen Karibik und ganz viel Pazifik.
So war das Ziel das mir gefiel.
Den Ozeanwechsel mach ich natürlich nicht auf dem Lande. Werd' stattdessen Mitglied in einer Schleußerbande.
Chef's sind Joachim und Silvia schon.
Linehandler sind Paul und Petra und deren Sohn.
Yuval heißt der junge Mann der auf der Laute laute Laute laut spielen kann.
Wir fahren 3 Stufen rauf in Gatun, ohne wirklich viel fun. Am Nachbardampfer festknoten und warten bis Klingeltöne die Schleusung starten.
In sackschwarzer Nacht wird festgemacht im Gatun-See an 8 Fuß runder Tonne, weiter geht es erst mit Morgensonne.
Schwimmbagger mach die Fahrrinne tief.
In "Pedro Miguel" schleusen wir exclusiv!
Im Päckchen steigen wir 2 Stufen ab in Miraflores,
hören die Glöckchen zum Öffnen des Tores.
Hindurch unter Punta de Las Americas
fällt der Anker an der Spitze von Amador ins kalte Pazifik-Nass.
Als Weltumsegler ist's zum Haareraufen
willst du passende Ersatzteile kaufen.
Und sei sie noch so groß die Stadt
bald kennst du jeden, der das Teil nicht hat.
Gut improvisiert = gut repariert.
Inselhüpfen im Pazifik ist ein Tidenhuberlebnis.
Steile Küsten, dichter Wald, Wasser kalt.
Breiten Strand aus weichem Sand gibt's nur wenn's Wasser weggerannt.
Fischerdörfchen, sehr einfach gebaut,
Beton, Wellblech, Holz, mehr wird nicht gebraucht.
Ghettoblaster steh'n stets unter Dampf
weiteres Hobby ist Hahnenkampf.
Hast du hier den Kauf von Brot zum Ziele
merke: Keine Bäcker gibt's hier viele.
Erstaunlich, wie schnell 4 schöne Wochen vergeh'n
hab auf dieser Reise viel erlebt und geseh'n.
Auf der Fahrt zurück noch einen
Beluga Mucho gusto TARTARUGA.

Woche ab 24. Februar 2014          >Seitenanfang<

Weniger als 10 Meilen südlich von Panama City liegt die Insel Taboga. Die beiden Buchten der „Blumeninsel“ werden jedes Wochenende von zahlreichen Motorbooten heimgesucht. Große Boxen, die für die laute Partymusik sorgen, gehören auch auf kleinen Schlauchbooten zur Minimalausstattung. Unter der Woche ist es angenehmer, die Badegäste kommen morgens mit der Fähre und reisen am Nachmittag wieder ab.

Viele der hübsch herausgeputzten Häuser dienen reichen Panamesen als Zweitwohnsitz. Die einzige Straße geht fließend über in die Strandpromenade und gelegentlich muss man einem der wenigen Autos ausweichen. Es gibt einfache Hotels und Privatzimmer, kleine Restaurants und drei Minimarkets, alle drei in chinesischer Hand.

Wir kaufen einen großen frisch gefangenen Red Snapper ($2 pro Pfund) und segeln weiter nach Otoque wo wir in der Südbucht einen einsamen Ankerplatz vorfinden. Es gibt Fisch mit Kokosreis und Platanen (Kochbananen). Auf der benachbarten Ilsa Bona werden ein paar verlassene Maschinen vom Urwald überwuchert. Die Bucht teilen wir uns mit den Pelikanen die sich rund um die TARTARUGA beim Fische fangen ins Meer stürzen.

Da der Wind vormittags immer einschläft starten wir schon um 0530 um ein paar Stunden segeln zu können. Vor Contadora müssen wir wieder die Maschine starten, am Nachmittag ankern wir vor dem schönen Sandstrand. Zum Abendessen gibt es Mahi-Mahi mit Curryreis, der gute Fisch wollte am Morgen unseren Köder frühstücken.
Die Insel Contadora besitzt eine Landebahn für kleine Flugzeuge. Diese teilt die Insel in eine Ost- und Westhälfte. Im Osten befindet sich ein schöner Sandstrand mit einer verlassenen Hotelanlage.
Auf dem Hügel liegt das Bed & Breakfast, das der Deutsche Gerald betreibt. Die Pizzas in seinem Restaurant schmecken uns vorzüglich. www.island-contadora.com
Wir mieten uns ein kleines Golf-Car um Diesel im Kanister von der „Tankstelle“ zu holen und um die Insel zu umrunden. Es gibt einige Luxusvillen zu bestaunen. Entsprechend groß ist auch die Auswahl an Champagnersorten im Minimarkt.
Woche ab 17. Februar 2014          >Seitenanfang<

Die Shelter Bay Marina bietet den Seglern viele Annehmlichkeiten. Ein kleiner Minimarkt, eine Wäscherei, ein Marineshop, ein Fitnessraum und ein Aufenthaltsraum mit Tauschbüchern. Jeden Abend schwimmen wir ein paar Längen im Pool, und können danach ausgiebig duschen. Das Restaurant lockt täglich ab 17 Uhr mit Happy Hour.

Wochentags fährt 2x täglich ein Gratisbus zum Supermarkt El Rey in Colon. Bei der Rückfahrt am Nachmittag wird es manchmal eng zwischen all den vielen Proviant- und Bierkisten.

Auf der Landzunge vor der Marina befindet sich ein Militärgebiet, hinter der Marina beginnt der geschützte Regenwald. Morgens und abends hört man die verschiedensten Vogelrufe und manchmal auch Schreie von Brüllaffen. An der Mündung des Rio Chagres haben die Spanier eine Festung gebaut – Die Reste des Fort San Lorenzo bewachen noch heute eindruckvoll die Flusseinfahrt.

Siegfried bringt aus Deutschland wichtige Ersatzteile mit, und hilft Joachim beim Austausch der Ankerwinde. Nachdem wir uns für den Kanaltransit angemeldet haben kommt ein Vermesser an Bord. Er kontrolliert die Bootspapiere und die Stärke der Klampen der TARTARUGA, stellt Fragen über Zustand und Drehzahl der Motoren, maximale Geschwindigkeit etc. Mit den ausgefüllten Formularen fahren wir am nächsten Tag auf die Bank um Transit- und Depotgebühren in USD bar einzubezahlen. Leinen und Fender können wir von Stanley mieten. Über Funk bekommen wir unseren Transittermin mitgeteilt: am 20.Februar.

Für die Kanalpassage suchen wir noch 2 Linehandler. Durch die Vermittlung von Silvia und Guido stehen Paul, Petra und Yuval vor der TARTARUGA. Sie besitzen in Deutschland ein kleines Kielboot, und freuen sich ihren Urlaub in Panama mit einer Fahrt durch den Kanal zu bereichern. Yuval ist ein begnadeter Knotenkünstler und so schmückt die Glocke der Tartaruga bald ein neuer Ziertampen.

Mit uns gehen noch 2 Segelboote durch den Kanal – die AMIABLE aus Australien und die MARIPOSA aus Deutschland. Jedes Schiff bekommt einen „Advisor“ an Bord, der ständig mit der Kanalbehörde im Funkkontakt steht. Es ist schon dunkel als wir in die Gatun Locks einfahren, da vor uns ein großer Frachter in Position gebracht wird. Wir werden von unserm Piloten längsseits an ein Ausflugsboot dirigiert, hinter uns liegen die beiden anderen Segelboote im Päckchen. Kaum sind die Tore geschlossen hebt uns das von unten einströmende Wasser auf das Niveau der nächsten Schleuse. Wir müssen Leinen losmachen und warten bis Frachter und Ausflugsboot in der nächsten Schleuse auf der richtigen Position sind, dann dürfen wir wieder längsseits festmachen. In der dritten Schleuse wiederholt sich alles reibungslos.
Unser Advisor wird wieder abgeholt und wir verbringen die Nacht im Gatun See. Mit den beiden anderen Booten liegen wir an einer 8 fuß dicken Boje fest vertäut. Nach einem großen Topf Kartoffelgulasch fallen alle von der Aufregung erschöpft in ihre Kojen.

Am nächsten Morgen erscheint zunächst nur ein Advisor für die MARIPOSA, wir müssen gemeinsam mit der AMIABLE noch ca 2 Stunden auf die Ankunft unserer Piloten warten. Dafür brausen wir dann Vollgas durch den Gatun See.

Die Mannschaft genießt die schöne Natur am Trampolin, der Advisor im Cockpit ein Sandwich als zweites Frühstück.
Am Ufer erkenne ich durch das Fernglas ein Krokodil. Es sonnt sich im schwarzen Sand und verschwindet hurtig im Wasser als ihm ein Touristenboot gefährlich nahe kommt. Das Ende des Gatun Sees kündigt sich durch die Braunfärbung des Wassers an.
Im Gaillard Cut wird an der Verbreiterung des Kanals gebaut und wir sehen große Bagger und Kräne im Einsatz. Die Strecke der Panama Railway welche Panama City mit Colon verbindet führt das nordöstliche Ufer entlang.
Im Pedro Miguel Lock werden wir alleine eine Stufe abwärts geschleust. Nach dem Miraflores Lake schließen wir wieder auf zur MARIPOSA und zur AMIABLE. Mit den beiden Segelyachten bilden wir ein Päckchen und werden die zwei Staustufen der Miraflores Locks gemeinsam mit einem großen Frachter auf das Niveau des Pazifiks abgesenkt.
Wir passieren die Brücke „Las Americas“ und fahren zum Ankerplatz „La Playita“, am Ende des Causeways von Amador.
Woche ab 10. Februar 2014          >Seitenanfang<

Unsere nächste Station ist Portobello. Der große Naturhafen wurde von den Spaniern im 16. Jahrhundert mit Befestigungsanlagen versehen.

Sehenswert ist nur das alte Zollgebäude, der Ort macht einen schmutzigen Eindruck.

In der Kirche San Felipe wird eine berühmte schwarze Christusfigur aufbewahrt. Jeden 21. Oktober wallfahrten Menschen aus dem ganzen Land hierher. Der Legende nach trieb die Statue in der Bucht und hat mit ihrem Erscheinen die Stadt von der Pest befreit.

Rolf und Regula verabschieden sich von uns in der Shelter Bay Marina mit einem echten Schweizer Rösti-Essen.
Woche ab 25. Januar 2014          >Seitenanfang<

Mit Rolf und Regula durchqueren wir ein letztes Mal den San Blas Archipel. Viele Inseln sind uns schon bekannt, aber noch immer entdecken wir neue schöne Ankerplätze. In den Coco Banderos Cays filmt Joachim beim Schnorcheln einen Ammenhai.

Schnell kehren die Jungs auf die Insel zurück, wo wir Bier und Kokosnusswasser trinken. Unseren Proviant stocken wir wieder in Nagana auf, und auch Trinkwasser holen wir im Rio Diablo.

Vor der Insel Banedup wird Regula beim Schwimmen genesselt, wir behandeln die betroffene Stelle mit heißem Salzwasser, es hilft. Es muss eine kleine Qualle gewesen sein, im Funknetz hören wir eine Warnung vor „Portugiesischen Galeeren“. Das sind große Quallen, die mit Ihrer Schwimmblase über die Meeresoberfläche segeln. Diese leuchtend lila Tiere sehen wir auf unserer Fahrt nach Puerto Lindo. Sie sind hauptsächlich Bewohner der Hochsee, werden aber manchmal an die Küste getrieben. Ihre Nesselzellen bleiben lange aktiv, daher sind am Strand spielende Kinder sehr gefährdet.

In die Panamarina bringen wir unsere Genua zum Segelmacher Alain zum Reparieren, und da sich die Speisekarte viel versprechend liest, lassen wir uns von der französischen Küche verwöhnen.

Wir besuchen auch Guido und Silvia, die ehrenamtlich als TO-Stützpunkt zur Verfügung stehen. Die beiden leben seit 8 Jahren in Panama und betreiben ein nettes kleines Hostel: www.hostelwunderbar.com

Woche ab 13. Januar 2014          >Seitenanfang<

Zwei Woche ankern wir bei der Insel Nanulega, schleifen und lackieren die längst fälligen Holzflächen und Handläufe. Joachim stellt die klappernden Ruderblätter gerade und schraubt sie fest. Im Internet bestellen wir Ersatzteile, die unsere nächsten Gäste mitbringen können.

Woche ab 06. Januar 2014          >Seitenanfang<

Bei Carti führt die einzig befahrbare Strasse ins Kuna Yala Gebiet. Am Wochenende herrscht am Strand reger Verkehr. Viele Panamesen nutzen die zahlreichen Lancias um sich auf eine Touristeninsel bringen zu lassen. Dort zelten sie oder mieten eine Hütte mit Hängematten. Getränke und Essen werden in großen Kühlboxen mitgebracht, denn das Angebot auf den Inseln ist meist auf Fisch mit gebratenen Bananen und Reis beschränkt.

Patrick und Melissa sind in Panama City um 5 Uhr früh aufgestanden, haben Orangensaft, Käse, Wurst, Marmelade eingekauft (Dinge, die in den San Blas Inseln nicht erhältlich sind) und im 4x4 Jeep einige Kontrollen passiert, als sie nach ihrer 3-stündige Anreise auf die TARTARUGA gebracht werden. Wir segeln nach NAGANA, wo wir unsere Vorräte aufstocken können. Vor allem mit frischem Obst und Gemüse, denn Melissa isst nur vegetarisch.
Patrick lässt sich auch Lobster und Fische schmecken. Vor Dog Island lief ein kleines Frachtschiff auf Grund. Die große Ankerwinde schaut noch ein Stück aus dem Wasser, das Wrack hat bereits einen schönen Korallenbewuchs und wird von vielen Fischen als Behausung genutzt. Die beste Zeit zum Schnorcheln ist frühmorgens, bevor die zahlreichen Ausflugsboote vom Festland eintreffen.
Woche ab 30. Dezember 2014          >Seitenanfang<

Florian und Wibke fliegen von Porvenir weiter nach Bocas del Toro. Christa bleibt noch eine Woche an Bord der TARTARUGA, und zu Silvester stoßen wir in den Holandes Cays auf ihren Geburtstag an.

Wir schnorcheln am Riff und sind verwundert über ein hundert Meter langes Rohr welches mitten auf der Sandbank liegt. Da hat es tatsächlich ein dickes Unterwasser-Fernleitungsrohr vor die Insel geschwemmt.
Christa klettert mehrmals auf den Mast und schießt wunderbare Fotos von der TARTARUGA und unseren traumhaften Ankerplätzen.
Um Süßwasser zu holen paddeln die Kunas den Rio Diablo in kleinen und großen Einbäumen 3 Meilen flussaufwärts. Die Insel mit den flachen Flusskiesel ist ihr bevorzugter Platz zum Wäsche waschen. Die ganze Großfamilie hilft mit. Auch wir füllen unsere Trinkwasserkanister und genießen ein ausgiebiges Bad im erfrischenden Süßwasser.

News:

Die NEWS werden ergänzt durch die Seite "Logbuch und Törnplan".

Route 2017/2018
New Caledonia bleibt unser Standort bis Mai 2018, weil es hier so schön und angenehm ist.




Mitsegler sind auf unserer Reise um die Welt willkommen.

 

www.tartaruga1.de